Die Frau auf der Treppe

Hommage an ein faszinierendes Gemälde

Ein berühmtes Bild, Jahrzehnte verschollen, taucht plötzlich wieder auf. Überraschend für die Kunstwelt, verwirrend für den Mann, der damals als junger Rechtsanwalt in den Konflikt
des Malers mit dem Eigentümer verstrickt wurde. Und der sich dabei in die Frau, die auf dem Bild dargestellt ist, verliebt hat. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet nicht nur Antworten auf ihr damaliges Verhalten und rätselhaftes Verschwinden.

Er muss sich auch den Fragen über sich selbst stellen, denen er sich immer verweigert hat. Der neue Roman Die Frau auf der Treppe des vielfach preisgekrönten deutschen Schriftstellers und Juristen Bernhard Schlink ist eine tiefgründige, bewegende und überraschende Geschichte über Rechthaben und Mitleiden, Besitz und Verlust, echte und falsche Nähe, von großer sprachlicher Klarheit und Schönheit. Über einen Mann, der die Verfestigungen seines Lebens zu begreifen beginnt. Und über das Glück einer Liebe, die um ihre Endlichkeit weiß.

 

Autorenportrait

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman Der Vorleser, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel The Reader mit Kate Winslet, David Cross und Ralph Fiennes verfilmt, in 51 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.


Bernhard Schlink
Die Frau auf der Treppe
ISBN: 978-3-257-06909-9
256 Seiten, 21,90 Euro
Diogenes