Alice, wie Daniel sie sah

Eine berührende Vater-Tochter-Geschichte

Für Alice, die jüngste dreier Schwestern, gerät die Welt ins Wanken als nach dem Tod der Mutter auch Familienvater Malcom stirbt. Nicht nur Alice' Zukunft, auch ihre Herkunft scheint überschattet. In ihrem Romandebüt Alice, wie Daniel sie sah lässt die Britin Sarah Butler abwechselnd zwei Erzähler sprechen. Neben Alice ist da der obdachlose Daniel, der jeden Buchstaben mit einer Farbe verbindet. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E – Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall ihre Adresse zuspielt. Werden Vater und Tochter nun zueinander finden? Die Kapitel des Buches stehen unter dem Motto „Zehn Dinge über die Liebe“ (britischer Originaltitel). „In diesem Buch“, meint jedoch die New York Times, „gibt es mehr als nur zehn Dinge, die man lieben wird.“


Sarah Butler
Alice, wie Daniel sie sah
978-3-426-51409-2
320 Seiten, 14,99 Euro
Droemer Knaur